Familienname Änderung aus einem wichtigen Grund
Hinweise für Heinsberg
Beschreibung
Hinweise für Heinsberg
Eine öffentlich-rechtliche oder behördliche Namensänderung ist immer dann denkbar, wenn andere Möglichkeiten des Namenswechsels (z.B. durch Erklärung beim Standesamt) ausscheiden. Allerdings muss hierfür immer ein wichtiger Grund vorliegen. Die hauptsächlichen Fallkonstellationen für die behördliche Namensänderung sind:
- Anpassung der Namen von Kindern aus gescheiterten Beziehungen bzw. geschiedenen Ehen (z.B. bei Wiederannahme des Geburtsnamens durch die Mutter) und von Pflegekindern,
- Änderung von Sammelnamen, wie z.B. Meier, Müller, Schmitz, Schulze,
- Änderung von anstößig oder lächerlich klingenden Namen,
- Änderung von langen und besonders umständlichen Namen bzw. in der Schreibweise und/oder der Aussprache schwierigen Namen.
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Ansprechpartner
erforderliche Unterlagen
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(Die Aufzählung ist nicht abschließend; auch sind nicht für jede Konstellation immer alle nachfolgend genannten Unterlagen erforderlich.)
- Antragsformular
- aktuelle Meldebescheinigung der Meldebehörde
- Nachweis der deutschen Staatsangehörigkeit
- aktuelle, beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister
- ggf. aktuelle, beglaubigte Abschrift aus dem Ehe- bzw. Lebenspartnerschaftsregister
- ggf. Scheidungsurteil / Nachweis des Sorgerechts
- Führungszeugnis (ab 14 Jahre)
Formulare
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Voraussetzungen
- Deutscher oder als Staatenloser, heimatloser Ausländer, ausländischer Flüchtling oder als Asylberechtigter anerkannt,
- wichtiger Grund, der im Antrag ausführlich dargestellt ist,
- wenn Sie zwischen 7 und 18 Jahre alt sind: ein gesetzlicher Vertreter, der den Antrag für Sie stellt (Vater, Mutter, Vormund, Betreuer),
- Erklärung darüber, ob früher eine Änderung des Namens beantragt wurde, gegebenenfalls wann und bei welcher Behörde und
- nur für den Vormund: Genehmigung des Familiengerichts,
- nur für den Betreuer: Genehmigung des Betreuungsgerichts.
Rechtsgrundlage(n)
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Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen (NamÄndG), Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen (NamÄndVwV), Gebührengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (GebG NRW), Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung (AVerwGebO NRW)
Verfahrensablauf
Wenn Sie als beschränkt geschäftsfähige Person, die mindestens 16 Jahre alt ist, den Antrag auf Namensänderung stellen, werden Sie vom Familiengericht zum Antrag befragt und angehört.
Betreute Personen werden durch das Betreuungsgericht befragt und angehört.
Fristen
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Bearbeitungsdauer
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Kosten
Die Kosten bestimmen sich nach dem Verwaltungsaufwand im Einzelfall.
Hinweise (Besonderheiten)
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Es wird dringend empfohlen, vor der Antragstellung telefonisch Kontakt mit der zuständigen Kontaktperson aufzunehmen. In diesem Gespräch wird dann auch geprüft, welche konkreten Unterlagen erforderlich sind.
Der Antrag kann online über das Serviceportal gestellt werden; er kann auch durch den/die Antragsteller/in ausgedruckt werden.
Die Unterschrift unter den Antrag ist in einem persönlichen Termin vor Ort zu erbringen.
Weitere Informationen
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Gültigkeitsgebiet
Nordrhein-Westfalen
Fachliche Freigabe
Fachlich freigegeben durch keine fachliche Freigabe
Stichwörter
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