Schülerbeförderung Durchführung
    99088011058000

    Zuständigkeit für die Schülerbeförderung

    Der Schulträger der besuchten Schule entscheidet im Rahmen der Schülerfahrkostenverordnung über Art und Umfang der Schülerbeförderung und über das zweckmäßigste Antragsverfahren. Ihm obliegt keine Pflicht zur Beförderung.

    Beschreibung

    Anspruch auf Übernahme von Schülerfahrkosten haben nach der Schülerfahrkostenverordnung Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen für den Besuch der in § 97 Abs. 1 und 2 SchulG bezeichneten Schulformen.

    Für die Beförderung von Schülerinnen und Schülern kommen in Betracht:

    1. öffentliche Verkehrsmittel,
    2. durch den Schulträger angemietete geeignete Kraftfahrzeuge eines zuverlässigen Beförderungsunternehmers oder geeignete Kraftfahrzeuge des Schulträgers (Schülerspezialverkehr),
    3. die von den Eltern oder der Schülerin oder dem Schüler gestellten oder angemieteten Fahrzeuge (Privatfahrzeuge).

    Der Schulträger entscheidet über die wirtschaftlichste Beförderung.

    Die Durchführung der Fahrkostenübernahme ist Sache des Schulträgers. Bei der Festlegung des Bewilligungszeitraums kann der Schulträger u.a. Sonderregelungen für die Zeit der Schulferien, aus Anlass eines Wohnungs- bzw. Schulwechsels sowie bei vorzeitigem Verlassen der Schule vorsehen.

    Die Schulen sollen im Rahmen ihrer Informations- und Beratungspflicht die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern über ihre Antragsberechtigung und die Ausschlussfristen nach Maßgabe des vom Schulträger festgelegten Verfahrens jährlich vor Beginn des Bewilligungszeitraumes eingehend informieren.

    Hinweise für Herne: Inhalte der zuständigen Stelle

    Anspruchsvoraussetzungen

    Der kürzeste Schulweg zu Fuß zur nächstgelegenen Schule einer Schulform beträgt für Schülerinnen und Schüler der

    • Grundschulen 2,0 km
    • Förderschulen (bis einschließlich Klasse 6) 2,0 km
    • weiterführenden Schulen (Sek. I) 3,5 km
    • weiterführenden Schulen (Sek. II) und Berufskollegs 5,0 km

    Ausnahmen:

    • Sollte an der nächstgelegenen Schule einer Schulform keine Kapazität in den entsprechenden Jahrgängen der Kinder vorhanden sein, muss dieses bei Antragstellung durch ein Schreiben der entsprechenden Schule belegt werden. In diesem Fall kann die Bewilligung - befristet für ein Jahr –erfolgen, sofern die Voraussetzungen erfüllt werden.
    • Bei gesundheitlichen Gründen und einer Unterschreitung der Entfernungsgrenzen, muss dem Ermäßigungsantrag zwingend ein ärztliches Attest beigefügt werden.
    • Bei Schulzuweisungen oder einem sonderpädagogischen Förderbedarf muss ebenfalls eine schriftliche Bestätigung beigefügt werden.
    Anspruchsvoraussetzungen Der kürzeste Schulweg zu Fuß zur nächstgelegenen Schule einer Schulform beträgt für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen 2,0 km Förderschulen (bis einschließlich Klasse 6) 2,0 km weiterführenden Schulen (Sek. I) 3,5 km weiterführenden Schulen (Sek. II) und Berufskollegs 5,0 km Ausnahmen: Sollte an der nächstgelegenen Schule einer Schulform keine Kapazität in den entsprechenden Jahrgängen der Kinder vorhanden sein, muss dieses bei Antragstellung durch ein Schreiben der entsprechenden Schule belegt werden. In diesem Fall kann die Bewilligung - befristet für ein Jahr -erfolgen, sofern die Voraussetzungen erfüllt werden. Bei gesundheitlichen Gründen und einer Unterschreitung der Entfernungsgrenzen, muss dem Ermäßigungsantrag zwingend ein ärztliches Attest beigefügt werden. Bei Schulzuweisungen oder einem sonderpädagogischen Förderbedarf muss ebenfalls eine schriftliche Bestätigung beigefügt werden.

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    Technisch erstellt am 26.06.2025
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    Deutsch

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    zuständige Stelle

     Zuständiger Schulträger

    Zuständigkeit

    Zuständiger Schulträger

    Ansprechpartner

    Abteilung 31/5 - Schulorganisation/Baukoordination

    Adresse

    Hausanschrift

    Eickeler Markt 1
    44651 Herne

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    Version

    Technisch erstellt am 09.10.2025
    Technisch geändert am 09.10.2025

    Sprachversion

    Deutsch

    Sprache: de
    Technisch erstellt am 07.06.2017
    Technisch geändert am 14.05.2025

    Abteilung 31/5 - Schulorganisation/Baukoordination

    Adresse

    Hausanschrift

    Herne-Mitte
    Berliner Platz 9
    44623 Herne

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    Technisch erstellt am 21.03.2026
    Technisch geändert am 21.03.2026

    Sprachversion

    Deutsch

    Sprache: de
    Technisch erstellt am 07.06.2017
    Technisch geändert am 14.05.2025

    Formulare

     Nein (nicht einheitlich)

    Je nach Organisation des Schulträgers sind die Formulare im Schulsekretariat oder in anderen kommunalen Einrichtungen erhältlich (z. B. Bürgeramt), zum Teil auch online.

    Voraussetzungen

    Antrag der Eltern oder der volljährigen Schülerin bzw. des volljährigen Schülers an den Schulträger (i.d.R. über das Schulsekretariat)

    Handlungsgrundlage(n)

    Rechtsbehelf

    • in der Regel Widerspruch
    • Klage vor dem Verwaltungsgericht

    Verfahrensablauf

    Beantragen Sie die Übernahme der Fahrkosten beim Schulträger. In der Regel werden entsprechende Formulare über das Schulsekretariat zur Verfügung gestellt.

    Bei vorliegendem Anspruch:

    • Schülerzeitkarten: Die Eltern oder die volljährige Schülerin bzw. der volljährige Schüler kaufen die Fahrkarte und bekommen den Betrag im Nachhinein auf Antrag erstattet.
    • Schülerticket nach § 2 Abs. § SchfkVO: Aushändigung des Tickets erfolgt i.d.R. über die Schule. Die Eltern oder die volljährige Schülerin oder der volljährige Schüler leisten einen Eigenanteil. Das konkrete Aushändigungs- und Erstattungsverfahren sollte über die jeweilige Schule kommuniziert werden.
    • Schülerspezialverkehr: Es fallen keine Kosten an.
    • Beförderung im Privatfahrzeug mit Wegstreckenentschädigung: Die Eltern oder die volljährige Schülerin bzw. der volljährige Schüler gehen in Vorleistung und bekommen die Wegstreckenentschädigung im Nachhinein erstattet.

    Hinweise (Besonderheiten)

    Pendelnde Schülerinnen und Schüler, die ihren Wohnsitz in NRW haben und Schulen in einem Nachbarland besuchen:

    Die Wohnsitzgemeinde zahlt die entsprechenden Fahrkosten an die Schülerin bzw. den Schüler.

    Für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen bei Familienheimfahrten von Heimförderschulen außerhalb NRW:

    Der Antrag ist bei der Gemeinde des Hauptwohnsitzes der Eltern zu stellen.

    Für Berufsschülerinnen und –schüler in Splitterberufen, die Fachklasse außerhalb von NRW besuchen:

    Über den Antrag entscheidet die Bezirksregierung, in deren Bezirk die Schülerin oder der Schüler ursprünglich berufsschulpflichtig war.

    Für arbeitslose berufsschulpflichtige Jugendliche, die nach Erfüllung ihrer Vollzeitschulpflicht weiterhin zur Schule gehen:

    Der Antrag auf Fahrkostenübernahme ist beim Schulträger der besuchten Schule zu stellen.

    Weitere Informationen

    Fragen und Antworten zu § 97 SchulG und zur Schülerfahrkostenverordnung: Fragen und Antworten zu Schülerfahrkosten und Schülerticket | Bildungsportal NRW

    Weitere Informationen erhalten Sie bei den jeweiligen Schulträgern.

    Typisierung

    4

    Gültigkeitsgebiet

    Nordrhein-Westfalen

    Fachliche Freigabe

    Fachlich freigegeben durch Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen am 18.05.2022

    Version

    Technisch erstellt am 07.10.2024
    Technisch geändert am 20.02.2026

    Stichwörter

    Antrag, Übertragung der Zuständigkeit, Antragsformular, Schülerticket, Schülerspezialverkehr, Kostenträger, Schülerfahrkostenverordnung, Schülerbeförderung, Schulträger, Schulträgerprinzip, Schülerzeitkarten

    Sprachversion

    Deutsch

    Sprache: de
    Technisch erstellt am 07.06.2017
    Technisch geändert am 14.05.2025

    Englisch

    Sprache: en
    Sprachbezeichnung nativ: English
    Technisch erstellt am 22.10.2025
    Technisch geändert am 02.10.2024