Fire protection
Description
In Hesse, defensive fire protection and assistance is the responsibility of the municipalities in their area. In particular, they must set up, equip, maintain and deploy an efficient fire department in line with local conditions. In towns with more than 100,000 inhabitants, a professional fire department must be set up.
The fire departments have to fulfill preventive fire protection tasks and help people and animals in the event of fires, accidents or other emergencies.
Active members of volunteer fire departments can only be persons who are in good health and have reached the age of 17 but not yet 60 (if it is in the interest of the service, the period of service can be extended beyond the age of 60 for a certain period of time, but no longer than the age of 65, at the request of the volunteer firefighter).
Persons interested in becoming a member can contact their local authority (volunteer fire department).
Online services
There is currently no online service available for this location.
Contact point
The volunteer fire department of your municipality or in the cities of Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Kassel, Offenbach, Wiesbaden to the professional fire department.
Contact person
Kreisverwaltung Limburg-Weilburg - Fachdienst Brand- und Bevölkerungsschutz
Description
Abwehrender Brandschutz
Der abwehrende Brandschutz ist im Grundsatz eine Selbstverwaltungsaufgabe der Städte und Gemeinden. Die Brandschutzaufsicht obliegt jedoch gegenüber diesen Körperschaften dem Landkreis.
Vorbeugender Brandschutz
Wer ein Bürogebäude oder Krankenhaus bauen will, eine Schule oder eine Gaststätte - kurz: ein so genanntes "Objekt besonderer Art oder Nutzung", muss die Brandschutzaufsicht zu Rate ziehen. In regelmäßigen Abständen decken "Gefahrenverhütungsschauen" kleine und größere bauliche und betriebliche brandschutztechnische Mängel auf und sorgen für Abhilfe.
Überörtlicher Brandschutz
Die Landkreise haben nach dem Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz den überörtlichen Brandschutz zu planen, zu organisieren und zu fördern. Dieser überörtliche Brandschutz erstreckt sich in der praktischen Umsetzung auf drei Aufgabenbereiche: Verstärkung der örtlichen Einsatzkräfte bei allen Einsatzarten; Bereitstellung bzw. Kostenbeteiligung bei der Anschaffung von Sonderfahrzeugen und -gerät sowie Durchführung der Aus- und Fortbildung oberhalb der Standortebene.
Bevölkerungsschutz (Zivil- und Katastrophenschutz)
Der Bevölkerungsschutz gliedert sich in den Zivil- und den Katastrophenschutz. Katastrophenschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Kommunen. Beteiligt sind im Bedarfsfall auch das Deutsches Rotes Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft, das Technisches Hilfswerk und die Feuerwehren. Die Aufstellung von Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes mit der erforderlichen Ausrüstung sowie die Mitwirkung bei der Aufstellung und Fortschreibung von Alarm- und Einsatzplänen, Katastrophenschutzplan und Sonderschutzplänen stellen einen Großteil der Aufgaben dieses Sachgebietes dar.
Im Verteidigungsfall hat der Zivilschutz die Aufgabe, die Bevölkerung durch nicht-militärische Maßnahmen zu schützen.
Einsatzplanung
Die Einsatzplanung im Landkreis Limburg-Weilburg befasst sich mit der Erstellung und Fortschreibung von Einsatz- und Alarmplänen für eine Vielzahl potenzieller Schadenlagen. Hierzu zählen unter anderem Großbrände, die Suche nach vermissten Personen, Vorgehen bei der Entschärfungen von gefundenen Kampfmitteln sowie sicherheitsrelevante Ereignisse wie Amoklagen oder terroristische Bedrohungen. Die Konzepte orientieren sich dabei teils an Vorgaben von Bund und Land und werden an die örtlichen Gegebenheiten angepasst oder konkretisiert.
Ein besonderer Fokus liegt auf übergreifenden Planungen, die mehrere Kommunen oder den gesamten Landkreis betreffen – etwa im Bereich großflächiger Stromausfälle, der Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung oder bei Ereignissen auf der Bundesautobahn A3, Bundesstraßen (B8, B49, B54, B456), der Bundeswasserstraße Lahn oder der ICE-Schnellfahrstrecke Frankfurt-Köln. Auch die interkommunale Zusammenarbeit wird durch abgestimmte Einsatzkonzepte gestärkt.
Zur Vorbereitung auf Großschadenslagen werden zudem Bereitstellungsraumkonzepte entwickelt, um im Bedarfsfall schnell und koordiniert reagieren zu können.
Ein weiterer zentraler Bestandteil der Einsatzplanung ist die Bevölkerungsinformation und Medienarbeit. In enger Abstimmung mit dem Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit werden Konzepte zur transparenten, zielgerichteten und verständlichen Information der Öffentlichkeit im Ereignisfall erarbeitet. Gleichzeitig werden Strukturen zur Bevölkerungswarnung über verschiedene Warnmittel wie Warn-Apps, Sirenen oder digitale Plattformen aufgebaut und gepflegt, um die Menschen im Landkreis frühzeitig und wirksam vor Gefahren zu warnen.
Ziel der Einsatzplanung ist es, die Gefahrenabwehr im Landkreis vorausschauend, strukturiert und lageangepasst zu organisieren – stets mit dem Schutz und der Information der Bevölkerung im Blick.
Address
address
Contact
fax: 06431 296-9650
e-mail: Bevoelkerungsschutz@Limburg-Weilburg.de
e-mail: Brandschutz@Limburg-Weilburg.de
Contact person
Herr Thomas Schmidt
address
e-mail: Einsatzplanung@limburg-weilburg.de
e-mail: Gefahrenabwehr@Limburg-Weilburg.de
telephone: 06431 296-9602
e-mail: Brandschutz@Limburg-Weilburg.de
Herr Jan Müller
Frau Jessica Davis
Herr Jonas Oest
Basis for legal action
Notes (specifics)
Further information can be found on the website of the Hessian Ministry of the Interior and Sport under the keywords "fire department" and "disaster control".
- Fire department(Hessian Ministry of the Interior and Sport)
- Civil protection(Hessian Ministry of the Interior and Sport)
Area of validity
Hesse
Keywords
Brandhilfe, Feuerbeschau, Brandschutz, Brandverhütung, Brandverhütungsschau, Freiwillige Feuerwehr, Feuerwehr