Volatile Kosten

Als volatile Kostenanteile gelten gemäß § 11 Abs. 5 ARegV Kosten für die Beschaffung von Treibenergie. Andere beeinflussbare oder vorübergehend nicht beeinflussbare Kostenanteile, insbesondere Kosten für die Beschaffung von Verlustenergie, deren Höhe sich in einem Kalenderjahr erheblich von der Höhe des jeweiligen Kostenanteils im vorhergehenden Kalenderjahr unterscheiden kann, gelten als volatile Kostenanteile, soweit die Regulierungsbehörde dies nach § 32 Absatz 1 Nummer 4a festgelegt hat. Kapitalkosten oder Fremdkapitalkosten gelten nicht als volatile Kostenanteile.

Festlegungsverfahren volatile Kosten nach § 11 Abs. 5 Anreizregulierungsverordnung (ARegV) zur Berücksichtigung von Verlustenergiekosten in der dritten Regulierungsperiode

Die Regulierungskammer Hessen hat das Festlegungsverfahren volatile Kosten nach § 11 Abs. 5 ARegV zur Berücksichtigung von Verlustenergiekosten in der dritten Regulierungsperiode abgeschlossen.

Die Elektrizitätsverteilnetzbetreiber in Zuständigkeit der Regulierungskammer Hessen werden aufgrund der Festlegung verpflichtet, ab der dritten Regulierungsperiode, beginnend am 01.01.2019, die Anpassung der kalenderjährlichen Erlösobergrenzen gemäß § 4 Abs. 3 Nr. 3 ARegV derart vorzunehmen, dass die Differenz der Verlustenergiekosten zwischen dem Basisjahr für die dritte Regulierungsperiode (VK0) und den ansatzfähigen Verlustenergiekosten, die sich aufgrund der vorgegebenen Berechnungsmethodik kalenderjährlich (VKt) ergeben, als volatile Kosten zu berücksichtigen.

Der Beschluss steht Ihnen im Downloadbereich zur Verfügung.