Volatile Kosten

Als volatile Kostenanteile gelten gemäß § 11 Abs. 5 ARegV Kosten für die Beschaffung von Treibenergie. Andere beeinflussbare oder vorübergehend nicht beeinflussbare Kostenanteile, insbesondere Kosten für die Beschaffung von Verlustenergie, deren Höhe sich in einem Kalenderjahr erheblich von der Höhe des jeweiligen Kostenanteils im vorhergehenden Kalenderjahr unterscheiden kann, gelten als volatile Kostenanteile, soweit die Regulierungsbehörde dies nach § 32 Absatz 1 Nummer 4a festgelegt hat. Kapitalkosten oder Fremdkapitalkosten gelten nicht als volatile Kostenanteile.

Festlegungsverfahren bzgl. Verlustenergiekosten (Elektrizitätsnetzbetreiber) 2. Regulierungsperiode

Die Regulierungskammer Hessen hat nach § 29 Abs. 1 EnWG in Verbindung mit § 32 Abs. 1 Nr. 4a ARegV einen Beschluss hinsichtlich der Festlegung von volatilen Kostenanteilen nach § 11 Abs. 5 ARegV für die Kosten aus der Beschaffung von Verlustenergie für die zweite Regulierungsperiode getroffen.

Die Elektrizitätsverteilnetzbetreiber in Zuständigkeit der Landesregulierungsbehörde Hessen sind aufgrund der Festlegung verpflichtet, die Kosten aus der Beschaffung von Verlustenergie während der zweiten Regulierungsperiode, beginnend am 01.01.2014, entsprechend den Vorgaben der Festlegung jährlich anzupassen.

Der Tenor des Beschlusses steht unten auf dieser Seite als Download zur Verfügung.