Regulierungskonto

Regulierungskonto - § 5 Anreizregulierungsverordnung (ARegV)

Der Netzbetreiber ermittelt jährlich die in § 5 Abs. 1 und 1a ARegV beschriebenen Differenzen, die gemäß § 5 Abs. 2 ARegV verzinst werden und zum 31.12. des jeweiligen Jahres den Regulierungskontosaldo bilden. Dieser Saldo wird annuitätisch über die drei dem Jahr der Ermittlung folgenden Kalenderjahre durch Zu- und Abschläge auf die Erlösobergrenze verteilt. Diese Zu- bzw. Abschläge ergeben die jeweiligen Anpassungsbeträge gemäß § 4 Abs. 4 Nr. 1a i. V. m. § 5 Abs. 3 ARegV.

Der Regulierungskontosaldo und dessen Verteilung auf die Erlösobergrenzen werden von der Regulierungsbehörde genehmigt. Die Anträge auf Genehmigung des Regulierungskontosaldos sind jährlich zum 30. Juni zu stellen.

Die Bundesnetzagentur hat hierzu Erhebungsbögen erarbeitet, die für die Antragsverfahren bei der Regulierungskammer Hessen zu verwenden sind. Die Erhebungsbögen für den Strom- und den Gasbereich stehen Ihnen rechts als Download zur Verfügung.

Anträge auf Genehmigung des Regulierungskontosaldos für das Jahr 2019 von Strom- und Gasnetzbetreibern, die nach § 54 EnWG in die Zuständigkeit der Landesregulierungsbehörde Hessen fallen, sind bis zum

                                                                    30. Juni 2020

unter Beachtung der im Informationsschreiben der Regulierungskammer Hessen – Ausgabe 03/2020 – beschriebenen Verfahrensweise zu stellen.